Der Kaufpreis eines Autos ist eine Sache, die laufenden Kosten eine andere. Was Sie alles einkalkulieren sollten, erfahren Sie hier.
Auto fahren ist nicht ganz billig: Gemäss TCS kostet ein Auto zum Kaufpreis von 35’000 Franken bei 15’000 gefahrenen Kilometern durchschnittlich 11’300 Franken pro Jahr oder 940 Franken pro Monat. Bereits ein Kleinwagen kann Ihre Haushaltskasse monatlich mit 600 Franken bis 700 Franken belasten. Die Kosten teilen sich wie folgt auf:
Treibstoff und Unterhalt
Unterschätzen Sie die Benzinkosten nicht – sie machen einen grossen Teil Ihrer Autokosten aus. Besonders wenn Sie viele Kilometer zurücklegen. Dazu kommen die Ausgaben für Service und Reparaturen.
Das Gesetz schreibt vor, dass Sie als Autofahrer im Minimum eine Haftpflichtversicherung abschliessen. Dazu kommen fakultativ Teil- oder Vollkasko-Versicherungen, Pannenhilfe, Rechtsschutzversicherung oder andere Lösungen. Beim Leasingvertrag wird meist der Abschluss einer Vollkasko-Versicherung verlangt. Für jede Versicherung bezahlen Sie jährlich einen bestimmten Betrag.
Versicherungen
Das Gesetz schreibt vor, dass Sie als Autofahrer im Minimum eine Haftpflichtversicherung abschliessen. Dazu kommen fakultativ Teil- oder Vollkasko-Versicherungen, Pannenhilfe, Rechtsschutzversicherung oder andere Lösungen. Beim Leasinvertrag wird meist der Abschluss einer Vollkasko-Versicherung verlangt. Für jede Versicherung bezahlen Sie jährlich einen bestimmten Betrag.
Motorfahrzeugsteuern
Regelmässig fallen Motorfahrzeugsteuern an, welche kantonal geregelt sind: Je nach Grösse Ihres Personen- oder Nutzwagens müssen Sie pro Jahr eine Verkehrsabgabe zwischen 180 Franken und 1’750 Franken leisten. Dazu kommt die jährliche Gebühr für die Autobahnvignette. Auskunft über weitere Gebühren erhalten Sie bei Ihrem Strassenverkehrsamt.
Entwertung/Abschreibung
Die Amortisation macht den grössten Teil Ihrer Autokosten aus. Das Auto aus dem TCS-Beispiel verliert pro Jahr 10% an Wert. Sie können den Wagen also später nur zu einem Preis verkaufen, der deutlich unter der Originalsumme liegt. Wenn Sie sicher sein wollen, dass Sie nichts übersehen: Legen Sie den "verlorenen" Betrag pro Monat auf die Seite – wenn das alte Auto eines Tages nichts mehr taugt, haben Sie das Geld für ein neues in Reserve.
Andere Kosten
Es kann sein, dass Sie für Ihr Auto eine Garage mieten oder eine Parkkarte kaufen müssen. Vielleicht sind plötzlich Ersatzteile oder neue Reifen nötig – oder ein Alarmsystem? Und falls Sie Ihr Auto mit Unterstützung eines Finanzunternehmens erworben haben, fallen monatliche Raten und Zinsen an.