
![]() |
Um was geht es? Prepaid-Karten gelten als die sichersten Karten, weil sich das Verlustrisiko auf einen im Voraus bekannten Betrag beschränkt, nämlich denjenigen, der dem betreffenden Kartenkonto zugwiesen wurde. Und weil sich das Geld bei praktisch allen zeitgemässen Prepaid Lösungen nicht „auf der Karte“ sondern auf einem zentralen Kartenkonto befindet, können Restguthaben bei Verlust oder Diebstahl der Karte ersetzt werden. |
Prepaid ist Englisch und bedeutet „im Voraus bezahlt“. Das Prepaid-System ist vielen aus der Mobiltelefonie oder im Umgang mit Geschenkarten bekannt (beispielsweise Geschenkkarte der Migros). Prepaid-Angebote gibt es in einer beinahe unüberschaubaren Anzahl und Variation. Starke Verbreitung geniessen aber nur die wenigstgen, beispielsweise die Travel Cash Karte von Swiss Bankers. Die Einsatzmöglichkeiten von Prepaid-Karten und -Angeboten variieren stark und sind in jedem Fall genau abzuklären.
So funktioniert's
Bei dieser Zahlungsart lädt man im Voraus einen bestimmten Geldbetrag auf ein zentral geführtes Kartenkonto, per Bareinzahlung, Einzahlungsschein oder Online-Banking. Jeder Einkauf oder Bargeldbezug wird dem Kartenkonto direkt belastet, bis das vorhandene Kartenguthaben aufgebraucht ist.
Gebühren, Verfall und Zusatzleistungen
Die Gebühren für Prepaid-Angebote variieren stark und müssen in jedem Fall im Voraus genau abgeklärt werden.
Es gibt Angebote, bei denen das Guthaben nach einer gewissen Zeit verfällt, ohne dass es den Karteninhabern zurück erstattet wird (z.B. die Geschenkkarte der Migros).
Einige Prepaid-Karten bieten Zusatzleistungen analog den Kreditkarten, beispielsweise eine Reiseversicherung oder ein 24h-Notfall-Service per Telefon.
Weitere Informationen
Prepaid-Angebot Thurgauer Kantonalbank
Prepaid-Angebot Cornèrcard
Halbtax mit Visa Prepaid-Karte
Geschenkkarte der Migros