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Welche Hypothek können Sie sich leisten? Die Antwort auf diese Frage hängt von |
Verfügbare Eigenmittel
Es ist üblich, dass Käufer ungefähr 15-20% des Kaufpreises aus eigenen Mitteln finanzieren. Meistens stammt dieses Geld aus Ersparnissen, einer Erbschaft oder einer Vorsorgelösung (z.B. Pensionskasse). Wenn Sie mehr Eigenmittel einbringen können, reduziert sich natürlich Ihre Hypothek, und damit sinken auch Ihre monatlichen Kosten.
Benötigtes Einkommen
Ihr Einkommen sollte genügen, um den monatlichen Hypothekarzins sowie die Amortisationszahlungen und die anderen Fixkosten Ihrer Familie zu decken. Vergessen Sie nicht, auch zukünftige Ausgaben und Investitionen wie Reparatur- und Unterhaltskosten, Anschaffung von Möbeln oder Geräten (z.B. Rasenmäher) einzukalkulieren.
Hilfreich ist sicher, wenn Sie Ihre monatliche
Hypothekarbelastung tief halten können:
Interessant kann je nach Ihrer persönlichen Situation auch die folgende Möglichkeit sein: Amortisieren Sie Ihre Hypothek indirekt über Ihre 3. Säule oder Lebensversicherung (welche an die Bank verpfändet werden), indem Sie Sparbeiträge dort einzahlen und später bei Auflösung der 3. Säule/Lebensversicherung die Hypothek zurückzahlen. Vorteil: Sie können neben der Hypothek zusätzlich die wachsende 3. Säule von den Steuern abziehen. Nachteil: Mittel, welche Sie aus Ihrer Vorsorge entnehmen, stehen Ihnen bei Ihrer Pensionierung nicht frei zur Verfügung, was erhebliche Auswirkungen auf Ihren Lebensstandard haben kann.
Wert der Liegenschaft
Die Höhe der Hypothek hängt direkt vom Wert Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung ab. Üblicherweise wird Ihnen 80-85% dieses Werts zur Verfügung gestellt, und zwar in Form der Ersten Hypothek, die 65% des Liegenschaftswerts beträgt und derZweiten Hypothek, die 15-20% des Liegenschaftswerts beträgt.